Zentrumsbibliothek: Journalist informiert über „Fake News“

Ist das Bild wirklich aus einer Kriegshandlung in der Ukraine? Florian Gann zeigte den Schülerinnen und Schülern, wie man das herausfinden kann. 

 

 

„Ist das echt?“ Journalist Florian Gann von der Konrad-Adenauer-Stiftung stellt die richtige Frage, wenn es um Informationen im Internet geht. In seinem Vortrag zeigte er Schülerinnen und Schülern, wie man Fake News erkennt und was sie mit uns machen. Die Berufsschul-E-Commerce-Klasse 1EC1 und die WG-Klassen 11/2 und 11/4 mit ihren Gk-Lehrern Herr Hagmann und Frau Siedentop konnten in der Bibliothek mitverfolgen, wie der Journalist „forensische Apps“ anwendet, um herauszufinden, ob Fotos mit Bildbearbeitungssoftware verändert wurden, ob das Bildmaterial alt ist und nun in einem anderen Kontext verwendet wird – z. B. im Ukraine-Krieg, aber gar nicht von dort stammt – und welche Kriterien man zuhilfe nehmen kann, um Internetquellen stichhaltig zu überprüfen.

 

 

Der Vortrag in der Zentrumsbibliothek informierte über das aktuelle Thema „Fake News“. Die 1EC1 hört interessiert zu. 

 

 

Fake News sind absichtlich verbreitete Falschmeldungen im Internet. Sie sind von der Falschinformation zu unterscheiden, wo sich letztlich unbeabsichtigt Fehler in die Berichterstattung eingeschlichen haben, z. B. Zahlendreher. Florian Gann zeigte sich inhaltlich als versierter Kenner der Materie. Für die Schülerinnen und Schüler war es erkenntnisreich, einen externen Experten zu Gast zu haben, der aus dem Alltag eines Journalisten erzählt, wie er Fake News zu enttarnen versucht und welcher Aufwand mitunter betrieben werden muss, um zum Beispiel herauszufinden „wer welches Interesse an einem Video hat“, so Gann.

Der Vortrag für die beiden Klassen wurde von der Leiterin der Zentrumsbibliothek, Frau Kauer, in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert.

 

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