Zeitzeugin erzählt von Oskar Schindler in der Zentrumsbibliothek

Ein besonderer Gast besuchte die Bibliothek unseres Schulzentrums: Erika Rosenberg erzählte von ihrer persönlichen Bekanntschaft mit Oskar und Emilie Schindler.

 

 

Seit Steven Spielbergs preisgekröntem Film „Schindlers Liste“ ist der Retter von rund 1200 Zwangsarbeitern vor der Ermordung in Vernichtungslagern der Nazis noch bekannter geworden, als er das zuvor schon in den Geschichtsbüchern war. Die 71-jährige Erika Rosenberg war nun in der Schulbibliothek im Beruflichen Schulzentrum Waiblingen zu Gast und erzählte aus dem Leben von Oskar und Emilie Schindler. „Gegen das Vergessen unbesungener Helden. Oskar und Emilie Schindler“, so der Titel ihres Vortrags.

 

Frau Rosenberg, Journalistin, Buchautorin, Dozentin und Dolmetscherin, ist in Argentinien als Tochter deutschstämmiger Juden, die vor dem Holocaust emigriert waren, aufgewachsen. Sie lernte Emilie Schindler Anfang der 90er Jahre in Argentinien persönlich kennen und entwickelte eine sehr enge Beziehung zu ihr, sie nennt sie ihre „Ersatz-Omi“. Erika Rosenberg sind sehr viele Details aus dem Leben von Emilie und Oskar Schindler bekannt, die im Film „Schindlers Liste“ von Stephen Spielberg nicht thematisiert wurden. Davon erzählte sie den drei Klassen der Kaufmännischen Schule, die mit ihrer Gemeinschaftskunde-Lehrerin Frau Adamec in der Schulbibliothek waren und die Chance hatten, wenig bekannte aber überaus interessante Details aus dem Leben der beiden Persönlichkeiten zu erfahren.

 

Frau Rosenberg war auf Einladung der Schulbibliothekarin Julia Kauer in der Bibliothek des Berufsschulzentrums zu Gast, die Konrad-Adenauer-Stiftung hat die Lesereise mit Station in Waiblingen ermöglicht.

 

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