Erich Schneider schafft Weltrekorde trotz Behinderung


Erich Schneider schafft Weltrekorde trotz Behinderung

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Erich Schneider erklärt den Schülern, wie er auf seinem Spezialski die Pisten runterfährt. Er war zu Gast im Religionsunterricht.  

Außergewöhnlicher Gast im Religionsunterricht: Zum Thema (körper)behinderte Mitmenschen lud Religionslehrer Michael Dorn den querschnittsgelähmten Erich Schneider ein. Herr Schneider erlitt vor zwölf Jahren unverschuldet einen Ski-Unfall, der sich anschließende Rückenmarksinfarkt führte dazu, dass Erich Schneider ab der Lendenwirbelsäule gelähmt ist. Seitdem sitzt er im Rollstuhl. Doch das hindert ihn nicht daran, aktiver Behindertensportler zu sein. Er betreibt unterschiedlichste Sportarten: vom Skiabfahrtslauf über Fahrrad-Marathon bis hin zu Leichtathletik. Bei den olympischen Para-Olympics in Sidney gewann er im Diskus und im Kugelstoßen zwei Goldmedaillen für Deutschland. Zugleich stellte er damals zwei bis heute gültige Weltrekorde auf, und zwar im Diskus und im Kugelstoßen.

Herr Schneider kritisierte, dass für Behinderte in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht genügend Rücksicht genommen würde. Im Imgang mit Behinderten empfiehlt er einen lockeren Umgang ohne Berührungsängste, ähnlich wie es uns unlängst im Kino im Film „Ziemlich beste Freunde“ vor Augen geführt wurde.

Die insgesamt 41 Schüler und Schülerinnen der beiden Bürokaufleute-Berufsschulklassen W2KB1 und W2KB1V konnten mit großem Interesse tiefere Einblicke in das Leben eines außergewöhnlichen körperbehinderten Menschen gewinnen.

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