WS/BK: Theaterstück gegen Cybermobbing


Mündl. Abiturprüfung 2013:

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Ensemble Radiks spielt „Fake oder War doch nur Spaß“

ensemble radiks
Beim Vorsprechen in einer Casting-Agentur fing alles an… in dem Theaterstück „Fake oder War doch nur Spaß“ des Berliner Ensembles Radiks.

Das Ende war kein Spaß mehr, denn da war die 17-jährige Lea tatsächlich völlig am Ende: in der Psychiatrie muss sie sich von den Seelenqualen der letzten Monate erholen. Sie wurde in der Schule und in sozialen Netzwerken des Internets gemobbt, bis sie keinen anderen Ausweg mehr sieht, als sich das Leben zu nehmen. – Schonungslos zeigte das Berliner Theaterensemble „Radiks“ auf, wie anfängliche Sticheleien bis hin zum Wunsch nach Selbstmord eskalieren können. Die Wirtschaftsschulklassen WS1/1 und WS1/2 sowie die Berufskollegklassen 1BK1 und 1BK2 waren von ihren Religions- und Ethiklehrerinnen ins Schulfoyer eingeladen, um konkret an diesem fiktiven Stück reale Motive, Entwicklungen und Konsequenzen des (Cyber)Mobbings ablesen und diskutieren zu können.

Theaterstück
Thilo Herrmann und Jessica Walther-Gabory schlüpften während des sechzigminütigen Stücks in verschiedene Rollen. 

Chamäleongleich schlüpften die beiden Schauspieler Thilo Herrmann und Jessica Walther-Gabory in verschiedene Rollen des sechzigminütigen Stücks. Der Tradition des Dokumentartheaters folgend, das sich eines kommentierenden Erzählers bedient, führte das Zwei-Personen-Stück in Leas Welt ein, die „einerseits geprägt ist durch die Suche nach Erfolg, Liebe und Anerkennung, andererseits aber durch Missgunst, Illusionen und virtuell geschaffene Realitäten“, wie es im Begleitmaterial heißt. Dass das Stück mitten in die Lebenswirklichkeit der versammelten rund 80 Schüler trifft, zeigte die rege Diskussion, die sich nach der Aufführung anschloss. Zusammen mit den beiden Schauspielern ging es zum Beispiel um Fragen, ob die Eskalation hätte verhindert werden können, wie man sich gegen Mobbing und Cybermobbing wehren kann. So wurde festgestellt, dass nicht nur diejenigen, die sich peinlich verhalten verantwortlich sind, sondern auch diejenigen, die diese Situationen ausnutzen und Fotos davon ohne Wissen des Betroffenen ins Internet stellen. 

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