Wirtschaftsschüler proben Slam Poetry


Wirtschaftsschüler proben Slam Poetry

 

 ws goes slam  

Endlich selbst slamen: Der Wunsch nach „mehr“
zeigt, dass die Wirtschaftsschüler Slam Poetry mögen.  

 

Seit vielen Jahren führt „ausdrucksreich e.V.“
Poetry-Slam-Workshops sowie einige größere kulturpädagogische Projekte (z.B.
„Bleib am Ball“ 2006-2009) mit Schülern durch. Während eintägigen Workshops an
Schulen wird das Veranstaltungsformat Poetry Slam und seine Entwicklung in
Deutschland dargestellt und anhand von Live Performances und Videobeispielen
veranschaulicht. Beim Poetry Slam teilen sich Laien und Profis die Bühne, die
jedem offen steht, der seinen selbst verfassten Text vortragen will.

Die Bühne wird zu einer Kommunikationsplattform, auf
der sich die unterschiedlichsten literarischen Genres wie auch individuelle
Lebenserfahrungen auf interaktive Weise begegnen. Eine solche Plattform im
Klassenzimmer entstehen zu lassen, ist zentrales Ziel eines Poetry-Workshops.

Gemeinsam werden Schreib- und Kreativübungen
gemacht, um an sprachliche Ausdrucksformen heranzuführen und spielerisch das
Gefühl für den eigenen Ausdruck zu wecken. In jedem Workshop unternehmen die
Teilnehmer dann gemeinsam erste literarische Gehversuche. Außerdem gibt es Rückzugsphasen
für kreative Schreibprozesse beim selbstständigen Arbeiten an eigenen Texten.
Grundlage hierfür ist die individuelle Lebenswirklichkeit der Jugendlichen sowie
der persönliche Erfahrungsfundus.

 

 alt  

Davor gab es intensive Gespräche und Anregungen mit
dem Slam-Profi Jan Siegert. 

 

 

Schließlich folgt die Auseinandersetzung der meist
sehr persönlichen Texte beim Üben von verschiedenen Vortragsweisen.

In der BFS 1/2 fand ein solcher Workshop statt. Einen
Vormittag lang waren die Jugendlichen mit ihrem Betreuer Jan Siegert, einem
erfahren Slam Poeten zusammen und  wurden
informiert, beraten, inspiriert und motiviert, ihre eigenen kreativen
Fähigkeiten aus sich herauszulocken und emotionale Erfahrungen niederzuschreiben.
Das große Finale auf der „Klassenzimmerbühne“ bot zwölf Poeten Platz, um ihre
meist sehr persönlichen Texte einem aufmerksamen Publikum vorzutragen. Der
Applaus zeigte den Respekt für den Mut der Vortragswilligen und die Klasse der
Texte.

Zum Schluss bekamen die Schüler noch eine
Geschmacksprobe ihres Dozenten, der durch schnelle Wortspielakrobatik die
gesamte Klasse beeindruckte.

Die
Schüler sind sich einig: „Das müssen wir unbedingt wiederholen!“

 

 

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