Weihnachtliches Tapasessen


Ein Hauch von Spanien

 

tapasessen  

 

„Oh je, oh je, meine Auberginen sehen ziemlich komisch aus“ – eher ungewöhnliche Schülersorgen am WG. Kurz vor Weihnachten stand Spanischunterricht der etwas anderen Art auf dem Stundenplan der 12/4: ein Tapasessen. Tapas heißen eigentlich übersetzt „Deckel“, „Abdeckung“, doch gemeint sind damit kleine Appetithäppchen. Um den Ursprung des typisch spanischen Snacks ranken sich viele Geschichten. Eine Version ist, dass ursprünglich das Brot dazu dienen sollte, das Bier abzudecken, um Fliegen davon fern zu halten.

Tapas werden in Spanien üblicherweise in Tapas-Bars und Bodegas serviert. Jede Tapas-Bar besitzt dabei eine individuelle Auswahl an verschiedenen Tapas. Wir konnten in unserer WG-Bar auch mit einer beachtlichen Auswahl aufwarten: Datteln im Speckmantel, Tortilla, Zwiebeln in Sherry eingelegt, Tomaten mit Knoblauch… Jeder Schüler hatte eine Tapa zu Hause vorbereitet und dann mit in die Schule gebracht.

Und was das Ganze jetzt mit Unterricht zu tun hat? Erstens soll mit allen Sinnen gelernt werden: die Tortilla, von der ständig im Unterricht gesprochen wird, sollte auch einmal probiert werden. Zweitens soll spanisch gesprochen werden: die ein oder andere Vokabel ist hoffentlich hängen geblieben, schließlich mussten sie ihre Tapa auf Spanisch vorstellen. Der Duft der Stunde blieb auf jeden Fall noch etwas im Flur hängen: Die spanische Küche liebt Knoblauch…

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