W2KB1 begeistert von passgenauen Abläufen bei „Porsche“

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911er, Boxter oder Porsche Cayenne – wer kann sich da schon entscheiden? Die Klasse W2KB1 zu Besuch bei Porsche in Zuffenhausen.

 

 

Ein Bericht von Anja Martens, Schülerin der W2KB1

 

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Organisationstypen der Fertigung“ im Fach SBWL machte die Klasse W2KB1 mit ihrer Klassenlehrerin Frau Wegmann und Frau Ruf als Begleitung einen Betriebsausflug zum Automobilhersteller Porsche in Zuffenhausen.

 

Am Vormittag konnten die Schülerinnen und Schüler eigenständig mit Audio-Guides das Porschemuseum besichtigen und sich sowohl über den Schöpfer des ersten Sportwagens, Ferdinand Porsche, als auch über die langjährige Firmengeschichte informieren. Der ein oder andere saß in einem Ausstellungsporsche des Museums gleich einmal Probe oder zeigte sein Fahrkönnen auf der Rennstrecke an den Simulatoren.

 

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in einem nahegelegenen Sportheim am Waldrand ging es wieder gestärkt zurück ans Porsche Museum. Hier stand eine zweieinhalbstündige Werksführung auf dem Programm. Herr Stumpp, ehemaliger Chefeinkäufer der Firma Porsche und eigentlich schon längst in Rente, führte die Klasse mit seiner amüsanten Art und Weise durch das Werk.

 

Begonnen wurde die Werksführung in der Kommissionierungshalle, in der mithilfe von kleinen, selbstfahrenden Wagen alle relevanten Bauteile für einen kundenindividuellen Porsche kommissioniert und in die Fertigung transportiert werden. Danach ging es zur Motorenmontage und in die Sattlerei. Hier werden die Armaturenbretter in höchst aufwendiger Handarbeit mit feinstem Leder überzogen und mit der Elektrik versehen. Überrascht hat uns, dass die Innenausstattung bis zu 3000 Varianten bietet. Im Anschluss daran durfte die Klasse hautnah den Höhepunkt der Automontage miterleben, die sogenannte Hochzeit. Darunter versteht man das Zusammenfügen der Karosserie und des Motors.

 

In der Führung konnte man sehr gut das „Just-in-Sequenz-Verfahren“ beobachten. So erhält Porsche die einzelnen Bauteile für die Autos von den Lieferanten nicht nur zur richtigen Zeit, sondern auch exakt in der Reihenfolge, in der sie verbaut werden.

 

Besonders beeindruckend war für uns, dass kein Porsche dem anderen gleicht. Jeder Kunde hat spezielle Wünsche und fast alle Vorstellungen der Kunden sind realisierbar, sofern sie den Sicherheitsbestimmungen entsprechen.

 

Es war ein beeindruckender und informativer Ausflug, den wir sicherlich noch lange in Erinnerung haben werden.

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