Tortilla, Tapas und Templo de Debod

Palmen mitten im Atocha-Bahnhof.

 

 

Neun WG-Schüler und Schülerinnen waren zusammen mit den Spanischlehrerinnen Fabiola Trasobares und Nadine Wörner für fünf Tage in Madrid, um die spanische Kultur, Sprache und Menschen intensiver kennenzulernen.

Entspannte freundliche Gesichter, ein Küsschen rechts, ein Küsschen links zur Begrüßung, ein breites Strahlen im Gesicht, wie die Sonne am Himmel – das war unser erster Eindruck von den Madrileños. Unser Flug von Frankfurt nach Madrid hatte Verspätung, daher kamen wir gut eine Stunde zu spät zum vereinbarten Treffen mit den Gastfamilien, von Verärgerung aber keine Spur. Und schon zogen die Waiblinger Jugendlichen mit ihren Gastfamilien in der Metro davon. Der ein oder andere drehte sich zum Abschied noch etwas zweifelnd um mit der Frage, ob die denn vielleicht auch Englisch sprechen. Nach nur eineinhalb Jahren Schulspanisch ist der Alltag in einer spanischen Gastfamilie schon noch eine Herausforderung, aber deshalb machten wir ja die Reise, um einmal in echter spanischer Umgebung die Sprache zu üben.

 

 

Geschafft: Zum Kursende gab es Zertifikate der Sprachschule: A2! – macht sich sicher gut in der Bewerbungsmappe nach dem Abi.

 

 

Vormittags machten die Jugendlichen einen intensiven Sprachkurs. Auch hier gab es nicht die Ausweichmöglichkeit in eine andere Fremdsprache oder ins Deutsche, außerdem kann natürlich in einer kleinen Gruppe viel besser gearbeitet werden.

Für die Fußballbegeisterten war der Höhepunkt des Madridaufenthalts der Besuch des Bernabeu-Stadions. Einmal den „heiligen Rasen“ von Real Madrid sehen und durch die Kabinen den Einlauf ins Stadion „proben“ – ¡fantástico! Kochinteressierte hatten Spaß an einer Tortilla-Kochstunde – Spanischunterricht mal zum Genießen mit allen Sinnen. Natürlich standen auch der Besuch des königlichen Palasts und des weltberühmten Kunstmuseums Prado auf dem Programm.

 

 

Tortilla-Kochkurs: Schmeckt lecker und ganz nebenbei lernt man die Vokabeln für Zwiebeln, Kartoffeln und Öl.

 

 

Einer der schönsten Möglichkeiten, um den Sonnenuntergang in Madrid zu erleben, ist beim Templo de Debod, ein ägyptischer Tempel. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Tatsächlich ist die Stimmung dort mit Live-Musik und Blick auf Schloss und die Almudena-Kathedrale traumhaft.

Am letzten Abend gingen wir in die typische Bar „Cañi“ und schlemmten uns quer durch die spanischen kleinen Köstlichkeiten „Tapas“: pimientos de padrón (kleine grüne Paprika), patatas bravas mit jamón serrano (Kartoffeln mit Schinken), gambas (Garnelen) und chorizo (typische Wurst).

 

Text und Bilder: Nadine Wörner

 

Goya und wir – vor dem Prado-Museum.

Entschuldigung, Kommentare zu diesem Artikel sind nicht möglich.

Kaufmännische Schule Waiblingen
Steinbeisstraße 4
71332 Waiblingen

Telefon: 07151/5003-100
Telefax: 07151/5003-125
E-Mail: postfach@ks-wn.de