Kollektives Einfühlen in die 70er


Kollektives Einfühlen in die
70er

 

theaterpaedagoge  
  Theaterpädagoge Volker Schubert mitten in der 12.3.   

 

Der Stuhlkreis deutete schon darauf hin, dass heute etwas
anders war: Die Schüler der WG 12.3 bildeten einen Sitzkreis um ihre
Deutschlehrerin, Frau Barbu-Kastrati, und einen Gast: Volker Schubert, der
Theaterpädagoge des Landestheaters Tübingen (LTT), war an diesem Tag ins
Klassenzimmer gekommen, um die Klasse mit dem Buch „Die neuen Leiden des
jungen W.“ von Ulrich Plenzdorf vertraut zu machen. Am Tag darauf wollte
man sich nämlich die Inszenierung im Bürgerzentrum Waiblingen ansehen – darum
war gute Vorbereitung wichtig. Anders als erwartet wurde nicht Theater im
Unterricht gespielt, sondern der Theaterprofi versuchte, einen Bezug zu den
70er Jahren in der DDR herzustellen. Volker Schubert ließ die Schüler über
eigene Gefühle, Einstellungen und Zukunftspläne sprechen und konfrontierte sie
anschließend mit Zitaten aus dem Werk. Das Ziel war, so verriet er, auf die
Unterschiede und Gemeinsamkeiten hinzuweisen und den Charakter der Hauptfigur,
Edgar Wibeau, herauszustellen.

 

 theaterpaedagoge_in_aktion  
 Damit „Theater-Feeling“ aufkommt, darf das
Textsprechen nicht fehlen.
 

 

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