Handschellen, Zeugenvorladung, Urteil: Gerichtsbesuch beeindruckt WS-Schüler

Keine Gerichtsshow im Fernsehen und keine scripted reality war es, was den Schülern und Schülerinnen der WS2 geboten wurde, sondern die Wirklichkeit in einem  Gericht: Die Schüler besuchten eine echte Gerichtsverhandlung. Vier Stunden lang verfolgten sie Anklage, Verteidigung, Plädoyers und Urteil beim Amtsgericht Waiblingen.

Verhandlungsgegenstand war der mehrfache Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. In einer mit mehreren Zeugen geführten Verhandlung wurde die Schwere des Vertreibens und Konsumierens von Haschisch, Marihuana und Amphetaminen in Wiederholungsfällen bewertet.

Die Offenheit des Prozesses war dabei besonders beeindruckend für die Schüler/innen – denn bei einem öffentlicher Gerichtsbesuch ist es nun einmal so, dass alles transparent kommuniziert wird,: wer, wann, wie und wie oft gegen etwas verstoßen hat. Es wurde ausführlich über die Vorfälle gesprochen. Ein zu Beginn des Prozesses nicht erschienener Zeuge wurde während der Verhandlung ausfindig gemacht und von der Polizei in den Gerichtssaal gebracht.

Die später verkündete zweijährige Freiheitsstrafe, des mit Handschellen in den Gerichtsaal geführten Angeklagten, wurde von allen Besuchern aufmerksam zur Kenntnis genommen.

Ein abschließendes Gespräch mit dem Richter, der von seiner Arbeit erzählte und Fragen beantwortete rundete einen gelungenen Nachmittag ab!

 

(Adrian Schad)

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