Erster Schüleraustausch mit Serbien


Erster Schüleraustausch mit Serbien:

Schüler schließen Freundschaften

 

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Hoher Besuch beim Empfang im Waiblinger Landratsamt: Der Erste Landesbeamte des Kreises, Bernd Friedrich (3. v. li.), konnte den serbischen Generalkonsul Pero Jankovic (2. v. li.) begrüßen. Schulleiter Ulrich Lenk (rechts) zog ein positives Fazit des ersten Austauschs mit serbischen Schülern an seiner Schule. Links ist die Übersetzerin Ljiljana Milovanovic.
 

  

Äußerlich waren die deutschen und serbischen Schüler beim Empfang im Landratsamt nicht zu unterscheiden: Junge Leute, die schwätzen, ähnlich gekleidet sind und unauffällig SMS tippen oder erwarten. Doch sind die Lebenswelten ganz andere, auch wenn sie alle Bankazubis sind. Die Kaufmännische Schule Waiblingen hat erstmals einen Schüleraustausch mit einer serbischen Partnerschule unternommen, der „Secondary School of Economics“ in Cacak. Zehn serbische Gastschüler, neun davon weiblich, kamen deshalb für eine Woche in die Rems-Stadt, um das für sie völlig unbekannte duale Ausbildungssystem kennen zu lernen. In Serbien findet die Bankausbildung nämlich nur in virtuellen Firmen statt.

Der Empfang im Landratsamt bildete den Abschluss einer intensiven Schnupperwoche. Der Erste Landesbeamte des Kreises, Bernd Friedrich, begrüsste die serbischen und deutschen Schüler und Lehrer. Aber auch der serbische Generalkonsul Pero Jankovic ließ es sich nicht nehmen, diese ungewöhnliche Schulpartnerschaft mit seiner Anwesenheit zu ehren: „Das ist für beide Länder eine gute Investition in die Zukunft“, sagte er. Die KSWN sei überhaupt erst die siebzehnte Schule in Deutschland, die an dem von der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) geförderten Programm teilnimmt. „Ich bin mir sicher“, sagte Jankovic“, dass auch die deutschen Schüler begeistert sein werden, wenn sie aus Cacak zurückkehren werden“.

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Gespannt waren die serbischen und deutschen Schüler, was beim Empfang im Landratsamt auf sie zukommt.   

 

Beim Empfang waren auch die Ausbildungsleiterin Susanne Buchwald von der Volksbank Rems und Abteilungsdirektor Gottfried Heubach von der Kreissparkasse Waiblingen anwesend. Für deren Unterstützung des Projekts dankte Schulleiter Ulrich Lenk besonders. „Dadurch ist es unseren Schülern in einer globalen Welt möglich, über den Tellerrand hinaus zu schauen – und ich bin überzeugt, dass uns das gelungen ist“, bilanzierte er diesen ersten Besuch der serbischen Schüler. Lenk dankte aber auch den beteiligten Lehrern Stefan Falkenhain, Ulrich Knoll und dem Initiator, KBS-Abteilungsleiter Horst Schäfer sowie allen deutschen Familien, die Schüler und Lehrer aus Serbien voller Gastfreundschaft aufgenommen hätten.

Im Verlaufe der Woche wurde zum Beispiel die Waiblinger Altstadt erkundet, ebenso das Canstatter Volksfest und das Daimler Museum. Zur Förderung des interkulturellen Lernens wurden in Teams Präsentationen erstellt. Verkehrssprache war Englisch. Zwei Tage des einwöchigen Austauschs waren für Einblicke in den Ausbildungsalltag in den Banken reserviert. – Der Besuch der deutschen Schüler in Cacak findet im nächsten Frühjahr statt.

 

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