Erasmus 2018-2020

Erasmus-Projekt 2018-2020 „On the move“

 

   

 

 

 

 

Gruppenbild vor herrschaftlicher Kulisse: Das Ludwigsburger Schloss bot unserer Erasmus-Gruppe nicht nur seine barocke Schönheit, sondern im dahinterliegenden Garten auch die Kürbis-Ausstellung mit „tierisch“ schönen Kürbis-Installationen. 

 

 

Wer sein Projekt „On the move“ nennt, setzt von Anfang an auf Bewegung: Zehn Kolleginnen und Kollegen aus den vier Partnerschulen aus Marignane (Frankreich), Paterno (Italien), Kilece (Polen) und Colindres (Spanien) sind nach Waiblingen an unsere Schule gekommen, um das von der EU-Kommission geförderte Erasmus-Projekt „On the move“ (in Bewegung) vorzubereiten. Die Projektteilnehmer lernten sich nun nach vielen digitalen Kontakten zum ersten Mal persönlich kennen.

 

  

Kennenlernen im digitalen Zeitalter: Endlich können sich die Erasmus-Lehrer einmal persönlich austauschen – Smartphone und Tablet sind immer dabei.

 

 

Zahlreiche Details für das Vorgehen während des Schuljahres 2018/19 mussten abgesprochen werden: von Terminplanungen für das Skype-Interview der Schüler am 22. November bis zu den Besuchen in Paterno vom 28.1. bis 4.2.2019 und Marignane 25. bis 31.3.2019 bis zur Aufstellung von Regeln für den Schutz der Privatsphäre und des Datenschutzes bis zur Festlegung von Programmen und Formaten, die im Rahmen des Projektes genutzt werden sollen.

 

       

So macht Kennenlernen auch Spaß: Bei Bierspezialitäten in der Brauerei Schönbuch und im Weinkeller des Lehrerkollegen und Hobbywengerters Ulrich Knoll. 

 

 

Abgerundet wurde das Arbeitsprogramm durch zwei Workshops: einer zur Nutzung der EU-Plattform Twinspace, auf der Schüler und Lehrer ihre Materialien austauschen sowie des Screecasting-Programms und des Programmes Socrative, das für Umfragen, Tests und Spiele verwendet werden kann. Darüber hinaus lernten die Gäste in Begleitung von vielen Kolleginnen und Kollegen der Kaufmännischen Schule die Umgebung und die schwäbische Küche kennen.

In den kommenden Monaten bis zum Besuch in Polen werden die Schüler beginnen für das Projekt zu arbeiten, indem sie Fragebögen bearbeiten, das Skype-Interview vorbereiten, Videos drehen und ein Logo für das Projekt entwerfen, so dass auch die Schüler nun in Bewegung kommen.

 

Beim ein oder anderen europäischen Lehrerkollegen steht sicher „ein Kärcher“ in der Garage: Jetzt durften sich die Gäste aus dem Ausland die Firmenzentrale des Weltkonzerns aus Winnenden angucken.

 

Text und Bilder: Sonja Weber

 

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Besuch in Polen:

 

Herzliches Willkommen in Polen: Der Bürgermeister von Kielce, Bogdan Wenta, begrüßt persönlich unsere Erasmus-Gruppe – hier mit Lehrerin Sonja Weber und Schülerin Katharina Bilek aus der 11/1. 

 

 

Unsere Erasmus-Gruppe besucht gerade das Teilnehmerland Polen. Live von dort berichtet unsere projektverantwortliche Lehrerin Sonja Weber:

Heute waren wir im Rahmen unseres Erasmus-Projekts beim Bürgermeister von Kielce, das liegt im Südosten von Polen, liegt rund 170 km südlich der Hauptstadt Warschau und hat rund 200.000 Einwohner. Bürgermeister Bogdan Wenta hat uns in seinen Amtssitz eingeladen. Er ist ein ehemaliger Handballprofi, der auch in der Bundesliga, in der spanischen Liga bei Barcelona und als polnischer Nationaltrainer gearbeitet hat, bevor er als Abgeordneter im EU-Parlament und schließlich letztes Jahr als Bürgermeister von Kielce in die Politik gewechselt hat. Er ist wirklich ein Politiker zum Anfassen, der voll hinter der EU steht. Er spricht in dem Video (http://kielce.naszemiasto.pl/artykul/bogdan-wenta-rozmawial-z-uczniami-w-trzech-jezykach,4973612,artgal,t,id,tm.html), das übrigens in den Lokalnachrichten gesendet wurde, spanisch, er kann aber auch sehr gut deutsch sprechen. Sein Sprachtalent kommt nicht von ungefähr, verbindet er damit doch, dass die Sprache Menschen verbinde, weil man dann nachfragen könne, warum jemand etwas macht und weil man dadurch von anderen lernen könne. Auch Misserfolge seien wichtig, weil man durch einen Perspektivwechsel etwas lernen könne, was einem eventuell zum eigenen Erfolg verhelfe. Das fanden auch unsere Schüler Katharina Bilek, Dennis König, Louis Riestra und Moritz Müller, alle 11/1, eine interessante Botschaft.

 

Der Empfang unserer Erasmus-Gruppe beim Bürgermeister von Kielce im Lokalfernsehen.

 

Text und Bilder: Sonja Weber

 

 

Das „On the Move“-Gewinnerlogo.

 

 

Das neue Erasmus+ Projekt, bei dem SchülerInnen der Klasse 11 des WG beteiligt sind, ist in der Austauschphase angekommen. Nach einem Arbeitstreffen der beteiligten europäischen KollegInnen im letzten November in Waiblingen fand nun vom 28. Januar bis zum 04. Februar der erste der fünf SchülerInnenaustausche statt – Gastgeber war Kielce in Polen, genauer gesagt das VI Liceum Osolnoksztalcace, im. Juliusza Slowackiego w Kielcach.

Die Ankunft verlief etwas umständlich, da wegen starken Nebels das Flugzeug einen Schlenker nach Warschau machte und erst mit zwei Stunden Verspätung in Krakau landen konnte. Bis dann alle anderen Teilnehmer eingetroffen waren, dauerte es noch, aber am Abend waren dann alle 23 SchülerInnen und 9 LehrerInnen aus Nord-Spanien, Sizilien, Südfrankfreich und Waiblingen angekommen.

 

 

Lehrergruppenfoto.

 

 

Das Programm begann dann am Dienstag mit einem kurzen Rundgang durch Kielce („Kjel-ze“), der 200.000-Einwohner-Hauptstadt der Heiligkreuz-Region (Wojewodztwo Swietokrzyskie). Erster Höhepunkt war der Besuch beim Bürgermeister, Bogdan Wenta, der seit 2014 auch Mitglied des Europaparlaments ist und sich im Rahmen des European Parliament Comitee on Culture and Education (CULT) für internationale Austauschprogramme einsetzt.

Der Mittwoch stand dann im Rahmen des interkulturellen Arbeitens, bei dem zunächst ein Logo für das Projekt ausgewählt wurde, das im Vorfeld von SchülerInnen gestaltet worden war.

 

 

Kreative Logos überlegten sich die Schüler und Schülerinnen: Das Gewinnerlogo ist in der oberen Reihe, zweites von rechts.   

 

 

Nach einer energiereichen Musikperformance der Schülergruppe „Ecce Homo“ ging es zum nahegelegenen Kadzielnia Park, einer geologischen Reserve mit Kalkstein aus dem Devon-Zeitalter – hier wurden übrigens zahlreiche Western der ehemaligen DDR gedreht! Diesen Nachmittag verbrachten dann die SchülerInnen mit Eislaufen im nahegelegenen Skigebiet.

Donnerstag war Krakau-Tag! Die ehemalige Hauptstadt Polens an der Weichsel beeindruckte neben der von der UNESCO geschützten Altstadt mit dem Marktplatz und der Tuchhalle auch durch die Zeugnisse des jüdischen Lebens und seiner Verfolgung. Stationen waren unter anderem Reste der Mauer des jüdischen Ghettos zur Zeit der NS-Besatzung, die Apotheke „Unter dem Adler“ (Apteka Pod Orlem) von Tadeusz Pankiewicz – ein Treffpunkt für verfolgte Juden – sowie die Basilika der Heiligen Maria. Den Abschluss machte dann ein Rundgang vorbei an der Burg der Stadt (Zamek Krolewski na Waweu), der Universität und dem stadteigenen Drachen, dem Smok Wawelski.

 

Ausflug zur Burg von Krakau.

 

 

Tags darauf blieb die bunte Truppe in der direkten Umgebung der Gastgeberstadt und besuchte in Tokarnia das Bauernhausmuseum, das als Freigelände Nachbauten und Originale polnischer Häuser der letzten 500 Jahre vereint. Unter dem strahlenden aber kaltem Winterhimmel ging es dann nach auf eine Tour durch die Burg in Checiny (Zamek w Checinach).

Samstag: Schultag! Während die SchülerInnen in international-gemischten Gruppen mit digitaler Unterstützung Comics zum Thema Migration kreierten, planten die KollegInnen bereits das nächste Treffen in Südfrankreich im März in Marignane.

 

 

  

 

Hier wird gearbeitet: Erst im Computerraum, dann setzten sich die Lehrer schon zur Planung des Frankreich-Besuches zusammen.

 

 

Danach gab es noch ein Konzert der Lehrer-Schüler-Band „Shaking Organs“, die Präsentation der verschiedenen Schulen und einige, von den Schülern entworfene Escape Rooms.

Als letzter Programmtag wartete der Sonntag mit dem Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz I und Auschwitz-Birkenau auf die SchülerInnen und KollegInnen. Diese konnten sich in einer dreieinhalb-stündigen Führung einen Eindruck des gesamten Ablaufs und der Dimension des Holocaust machen, bevor es dann am Montag wieder per Rückflug nach Stuttgart ging.

 

Text und Bilder: Stefan Aust

 


 

Besuch in Frankreich:

 

 

So schön ist Europa, so schön die EU in Frankreich: Waiblinger Erasmus-Schüler besuchen die französische Erasmus-Partnerschule in Marignane. Die Stimmung unter den jungen Leuten ist so herrlich wie das Wetter. 

 

 

Nur sieben Wochen Zeit bleiben zwischen dem Erasmusbesuch im polnischen Kielce und dem Besuch des Lycee Maurice Genevoix im französischen Marignane, um sich im Rahmen des Global-Studies-Unterrichts weiter mit dem Thema Migration auseinanderzusetzen. Die Schüler/-innen erstellten jeweils ihren persönlichen Familienstammbaum, führten Straßeninterviews in Stuttgart zum Thema Migration und werteten diese in Form von Exceltabellen und -diagrammen aus. Durch die Erstellung einer digitalen Zeitleiste wurden außerdem die wichtigsten Ereignisse in Deutschland zwischen 1850 und heute erfasst, die die Ein- bzw. Auswanderung begünstigt haben könnten.

 

 

  

Hier wird gearbeitet – so dass es Spaß macht!

 

 

Mit diesen Arbeitsergebnissen im Gepäck machten sich 25 Schülerinnen und Schüler aus vier Ländern im Rahmen des von der EU finanziell geförderten Erasmusprojektes „On the Move“ auf den Weg zu ihren Partnern in der Provence, um die Ergebnisse zu vergleichen. Die Familienstammbäume der Schüler wurden im großen Saal der Schule ausgestellt. In verschiedenen Workshops wurden Unterschiede und Gemeinsamkeiten sowie europäische Durchschnittswerte zu Fragen wie „Woher kommt ihre Familie (Sie selbst, Ihre Eltern und Ihre Großeltern)?“, „Aus welchem Land/Ländern stammt Ihre Familie?“, „Wann sind die ersten Ihrer Vorfahren in Deutschland angekommen?“ etc. in internationalen Teams erarbeitet und präsentiert. Auch die fünf nationalen Zeitleisten wurden zu einer Zeitleiste für jeweils eine genau festgelegte Zeitperiode verarbeitet. Die Migrationsbewegungen, die die Schüler/-innen festgestellt hatten, wurden zu einer gemeinsamen Migrationslandkarte verarbeitet.

 

 

  

Die Ergebnisse, wie hier die Familienstammbäume von Schülern (links), werden von wohlwollenden Lehrerblicken begleitet.

 

 

Auch im Rahmenprogramm drehte sich vieles um das Thema Migration. Die Schüler/-innen erfuhren bei Besichtigungen der bei Touristen sehr beliebten Städte Marseille mit den vorgelagerten Frioul-Inseln, in Aix-en-Provence und Arles, dass diese Städte ihren heutigen Charme und ihre historischen Gebäude den Migrationsbewegungen der Römer, Griechen und germanischer Volksstämme zu verdanken haben. Dass auch Kultur „wandert“, wurde im Rahmen einer Show mit dem Namen „Such a long way“ klar, denn den von Alisa Metodieva gesungenen Song „Read all about it“ von Kelly Rida kannten alle Anwesenden und die SchülerInnen aller Länder beendeten den Abend mit Karaoke-Liedern aus verschiedenen Ländern und in verschiedenen Sprachen sowie den dazugehörigen Tänzen und es war beinahe nicht mehr zu erkennen, wer aus welchem Land stammt, da sich alle mit „Makarena“ oder „Gangnam Style“ bestens auskannten.

 

 

Hier wird geposed in Arles (links) und Marseille.

 

Bis zum nächsten Besuch in Waiblingen vom 14. – 20. Oktober 2019 bleibt nun etwas mehr Zeit. Untätig bleiben die Partnerschulen aber trotz großer Ferien nicht, denn es sollen Radiosendungen zu den Migrationsgründen in verschiedenen Zeitperioden erstellt werden.

 

 

…und hier wird getanzt und gesungen. 

 

 

Text und Bilder: Sonja Weber

 


 

„On the move“ in Waiblingen

 

 

Tanzen verbindet und in der Tanzschule Fun ´n Dance hat es allen richtig Spaß gemacht.

 

 

Migration – womit haben sich die Schüler beim Erasmus-Projekt „On the Move“ seit dem Besuch in Frankreich beschäftigt?

 

Aufgabe der Schüler war es mit ihren iPads Radioberichte über die Gründe von Migrationsbewegungen aus oder in ihr eigenes Land herzustellen, um so mehr über Zahlen und Gründe der Migrationsbewegungen in den Perioden 1900-1945, 1946-1989, 1990-2014 und 2015 bis heute zu erfahren.

In einem zweiten Schritt sollten jeweils Schüler aus den anderen Ländern diese Radioberichte anhören und darüber eine Zusammenfassung schreiben, sowie 2 Fotos und 1 Video im Internet suchen, die zu den geschilderten Migrationsbewegungen passen. Diese Informationen sollten in Padlets, eine Art digitales schwarzes Brett, zusammengefasst werden. Die 4 Padlets für die 4 Perioden wurde so länderübergreifend mit Informationen gefüllt (Padlet-Links unten).

Da alles auf Englisch erledigt werden musste, konnten die Schüler nicht nur ihre digitalen Kompetenzen und ihr Wissen über die Migrationsbewegungen in den Partnerländern ausweiten, sondern auch ihre Fremdsprachenkenntnisse ausbauen.

Während des Besuchs in Deutschland sollten Videos erstellt werden, die die Aspekte aufgreifen sollten, die Migranten in Deutschland zu Beginn ihres Aufenthalts besonders auffallen, da sie sich sehr von ihrem Heimatland unterscheiden. Die These, die unser Projekt „On the Move“ im Projektantrag aufgestellt hat, ist, dass sich Dinge, die Migranten als positiv empfinden, in der Kultur des Aufnahmelandes nicht ändern werden, während sich als negativ empfundene Elemente langfristig eventuell ändern werden, so dass sich die Gesellschaft insgesamt durch den Zuzug von Einwanderern positiv entwickeln wird. Diesen Aspekt werden wir im weiteren Verlauf des Projektes verfolgen.

 

Ein besonderer Dank geht an

REWE Aupperle für die gespendeten Süßigkeiten und für die Willlkommenstüten der Gäste.
Europe Direct für kostenlose Giveaways und Infomaterial über die EU:
Tanzschule Fun ´n Dance für einen super unterhaltsamen Vormittag, bei dem selbst die tanzunwilligsten Schüler/Schülerinnen von Herrn Zambons Begeisterung mitgerissen wurden.

 

 

 

SCHÜLERBERICHT ÜBER BESUCH IN WAIBLINGEN

 

Fünf Länder und ein Ziel: die deutsche Kultur kennenlernen.

 

 

Vom 14. bis 20. Oktober 2019 kam das Erasmus-Projekt „On the Move“ nach Deutschland.

Über den Montagmittag verteilt kamen die Gruppen der anderen Länder, am Flughafen in Stuttgart an. Die ersten beiden Gruppen, die am Stuttgarter Flughafen ankamen, waren die Gruppen aus Spanien und Frankreich, sie wurden schon sehnsüchtig von ihren deutschen Partnern und Frau Weber erwartet. Mit einer kleinen Verspätung kam die Gruppe aus Italien an. Zum krönenden Schluss traf am späten Abend noch die Gruppe aus Polen ein.

 

Natürlich im Pflichtprogramm: das Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart.

 

 

Am Dienstagmorgen startete das Projekt „On The Move“ in der Tanzschule „Fun‘ Dance“ in Waiblingen. Zu verschiedenen Lieder aus Italien, Spanien, Frankreich, Polen und Deutschland haben die Schüler und auch die Lehrer ihre Hüften geschwungen. Nach dem Tanzvergnügen gingen alle zusammen zur Schule für das erste gemeinsame Mittagessen. Nach dem Mittagessen ging es zur ersten Sehenswürdigkeit: das Mercedes-Benz-Museum. Dort durften die Schüler in Gruppen oder auch alleine ein bisschen die Geschichte der Mercedes Benz Automobile kennenlernen.

 

Besuch auf der Burg Hohenzollern.

 

 

Am nächsten Tag ging es dann auch schon ganz früh am Morgen los zum nächsten Abenteuer. Ein Bus voller verschlafender Schüler machte sich auf den Weg, zum ersten Halt des Tages, die Burg von Hohenzollern. Dort angekommen, ging es erstmal über einen 15 Minuten langen Wanderweg hoch zur Burg. Die Gruppe wurde dann dort in zwei Gruppen aufgeteilt: die Schüler aus Frankreich und Spanien und ihre deutschen Partner, durften zuerst die Burg besichtigen, zehn Minuten später waren die Italiener und Polen mit ihren deutschen Partner an der Reihe. Nach der Besichtigung in der Burg Hohenzollern, ging es zum gemeinsamen Mittagessen. Nachdem alle gesättigt waren, ging es auch schon weiter in unserem Tagesprogramm. Der nächste Halt war Tübingen. Dort angekommen sind wir gemeinsam zu den Stocherkahnbooten gelaufen, dort wurden wir in verschiedene Boote aufgeteilt und durften bei strahlendem Sonnenschein eine 60-minütige Stocherkahnfahrt über den Neckar genießen. Eigene von uns durften dann auch mal selbst „ans Steuer“. Nach der schönen Bootsfahrt durften wir in kleinen Gruppen Tübingen erkundigen. Um 17:30 Uhr haben wir uns dann, aber wieder auf den Heimweg Richtung Waiblingen gemacht.

 

Stocher… what? Na, Stocherkahn fahren in Tübingen natürlich.

 

 

Nach den ganzen Abenteuern musste auch gearbeitet werden. Wir trafen uns alle am frühen Donnerstagmorgen im Konferenzraum der Schule. Frau Weber, begrüßte uns herzlich und erklärte uns rasch unsere Aufgabe. Wir wurde in Gruppen aufgeteilt, wobei in jeder Gruppe 2 bis 3 deutsche Schüler und jeweils einer aus Italien, Spanien, Polen und Frankreich war. Daneben waren Schüler in der Gruppe, die erst seit kurzem in Deutschland sind und die Kaufmännische Schule Waiblingen besuchen. Sie erzählten uns wie sie Deutschland bis jetzt finden, und was an Deutschland so anders ist als in ihrem Heimatland. Unsere Aufgabe für den Donnerstag und den darauffolgenden Tag war es, ein Video herzustellen mit dem Thema „Germany is strange“.  Unsere erste Aufgabe war es auf eine Blume, die auf einem kleinen Plakat gezeichnet war und in der Tischmitte lag, zu schreiben, was alle, die am selben Tisch saßen, gemeinsam hatten und das sollten wir dann in die Mitte der Blume schreiben. Danach sollten wir herausfinden, was jeden von uns so einzigartig macht, und das sollten wir dann auf die einzelnen Blüten schreiben. Nachdem man damit fertig war, durfte man schon anfangen, sich Gedanken zu machen, was denn an Deutschland so komisch ist.

 

Präsentation der Videos „Germany is strange“.

 

 

Nachdem man genug Punkte gesammelt hatte, musste man eine Art Drehbuch schreiben, damit das Filmen am nächsten Tag einfacher wird. Nach der harten Arbeit ging es erstmal zum Mittagessen in die Schulkantine, und danach ging es zur Stadtführung nach Stuttgart. Dort angekommen wurden wir in kleine Gruppen aufgeteilt und die Schüler, die im Vorfeld die Stadtführung durch Stuttgart geplant hatten, haben sich vom Schüler zum Stadtführer verwandelt, und haben unseren Gästen die schönsten Sehenswürdigkeiten in Stuttgart gezeigt.

Am nächsten Tag ging es dann weiter, mit der Arbeit. Jede Gruppe hatte 3 Stunden Zeit, um das Video zu drehen. Nachdem die Gruppen fertig waren mit dem Filmen und Schneiden der Videos wurden die Meisterwerke dann auch direkt vorgestellt. Leider reichte die Zeit nicht, um alle Videos anzuschauen, deswegen ging es nach dem Mittagessen weiter. Nachdem alle Videos präsentiert wurden, haben wir uns entschieden, was wir am nächsten Tag machen wollen, da das ankündigte Wetter nicht geeignet war für unsere eigentlich geplante Wanderung.

 

Eine Stadtführung durch Stuttgart gehörte ebenso zum Programm für unsere Gäste. 

 

 

Am Samstagmorgen trafen wir uns alle in der Eishalle in Stuttgart um nochmal einen schönen letzten gemeinsam Tag zu verbringen. Um 12:30 Uhr war der Tag dann auch vorbei.

Am Sonntagmorgen war der Tag der Abreise gekommen. Die Gruppen von Spanien und Italien verließen uns als erstes. Am Nachmittag ist der Flug von den Franzosen am Stuttgarter Flughafen gestartet, am Abend verließ uns die polnische Gruppe. Somit ging dann eine abenteuerliche, aber auch lernreiche Woche zu Ende.

 

Katharina Bilek, Maxie Hoffmann (beide WG 12/1)

 

 

 

Links to padlets

Migration 1900-1945: https://padlet.com/susisorglos2/xeow1dcamz19

Migration 1946-1989: https://padlet.com/susisorglos2/5xypfx2ztwde

Migration 1990-2014: https://padlet.com/susisorglos2/hx75isuxgapp

Migration 2015-today: https://padlet.com/susisorglos2/aq9xw1h1ywda

 

 

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Besuch in Italien:

 

Taormina an der Ostküste Siziliens war eines der Reiseziele unserer Schüler. Links ist die komplette Erasmus-Gruppe zu sehen, rechts unsere Waiblinger Schülerinnen und Schüler.

 

 

Nachdem wir bereits im Oktober vergangenen Jahres Gastgeber der fünf teilnehmenden europäischen Mitgliedsstaaten wurden, führte uns das Erasmus-Projekt Ende Januar in das südlich gelegene Sizilien.

 

 

Spaziergang am Vulkan Ätna auf 1900 Meter Höhe. 

 

 

Die sieben Tage auf der Insel brachten eine Menge Spaß, kulturelle Erfahrungen und deliziöse Leckereien der heimischen Küche mit sich. Gemeinsam mit den ebenfalls teilnehmenden Ländern Frankreich, Italien, Polen und Spanien erkundeten wir die Sehenswürdigkeiten des Gastlandes. Von dem architektonisch beeindruckenden Bellini-Theater in Catania über die Besteigung des aktiven Vulkans Ätna bis hin zur Besichtigung des historisch wertvollen, nördlich von Catania gelegenen Taormina genossen wir viele weitere Erlebnisse mit den einheimischen Lehrkräften.

 

Lecker, lecker, Italia. Die italienischen Gastgeber machten sich viel Mühe, köstliches Essen aufzutischen.

 

 

Des Weiteren wurde das Programm an mehreren Tagen durch Besuche an der italienischen Partnerschule geprägt, welche uns Schülern vielzählige Parallelen aber auch Unterschiede zu unserer Schule zeigte. Uns wurden dadurch einige Privilegien unseres Schulalltags bewusst, was zum Beispiel durch die Inneneinrichtung, sowie  die technische Ausstattung deutlich wurde. Das gemeinsame Spielen von digitalen landeskundlichen Spielen (entwickelt von den einzelnen Partnerschulen) zum Thema Einwanderung und Migration, genauso wie der Verzehr europäischer Spezialitäten der teilnehmenden Mitgliedsländer schweißte die einzelnen Teilnehmer zunehmend zusammen.

 

 

Gemeinsame Spiele wurden von den nationalen Teams für verschiedene Einwanderungsgruppen erstellt. Unsere deutsche Global-Studies-Gruppe hat Spiele für dii VABO-Klassen als Ergänzung zum Deutschunterricht erarbeitet. Die anderen Teams haben sie getestet, um zu zeigen, wie schwierig es ist, sich als Einwanderer in einem neuen Land zurechtzufinden.

 

 

Durch einen Besuch im Immigrationszentrum „Centro Astalli“ in der Innenstadt Catanias bekamen wir exklusive Eindrücke eines Migranten aus Gambia, welcher über seine Fluchterfahrung durch Afrika und über das Mittelmeer erzählte, und mittlerweile in dem Immigrationszentrum selbst ehrenamtlich tätig ist.

 

Besuch im Immagrationszentrum.

 

 

Auch die Lehrkräfte waren fleißig beim Arbeiten… und haben sich danach beim gemeinsamen Essen besser kennengelernt.

 

 

Durch die warmherzige Aufnahme in den italienischen Gastfamilien wurden uns realitätsnahe Eindrücke des Zusammenlebens dieser südlichen europäischen Kultur geboten. Besonderer Dank gilt Frau Weber für die intensiven Bemühungen, dieses Projekt auf die Beine zu stellen, ebenso Frau Huis, welche sich als tolle Reisebegleitung erwies.

 

Chiara Schick 13/1 & Lars Köhler 12/1

 

Freut sich über den Erasmus-Besuch an seiner Schule: Professor Aloisi mit unserern Lehrerinnen Frau Weber und Frau Huis, die den Austausch organisieren.

 

 

 

Kaufmännische Schule Waiblingen
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