Ein Gast aus Burundi am WG


Ein Gast aus Burundi am WG

 

Über einen ganz besonderen Gast durften sich die Schülerinnen und Schüler des Französisch-Kurses am WG freuen: „Père Nicolas“ aus dem fernen Burundi stattete den Zwölftklässlern einen Besuch ab. Der katholische Pfarrer aus dem kleinen ostafrikanischen Land ließ sich gerne löchern und erzählte von den Lebensbedingungen in seiner Heimat, von Bräuchen, von traditionellem Essen – und nicht zuletzt zeigten sich Mentalitätsunterschiede, denn der Mittvierziger war sehr überrascht, als er erfuhr, dass es für hiesige Schüler nicht selbstverständlich sei, in die Kirche zu gehen. Ernster wurde das Gespräch, als die Sprache auf die Herzenssache von père Nicolas kam: Er führt in Burundi ein Waisenhaus mit etwa 30 Kindern zwischen sechs und 18 Jahren, die ihre Eltern entweder durch AIDS oder den Bürgerkrieg in den 90er Jahren verloren haben.

Seit fünf Jahren besucht er Waiblingen regelmäßig im Herbst, um Geld für sein Waisenhaus zu sammeln. Zustande kam der Kontakt bei einer Lourdes-Wallfahrt, wo er Waiblinger Gläubige der katholischen Kirchengemeinde kennenlernte. Über diesen Kontakt lernte ihn Hedwig Gramling kennen, die ihn gerne zu sich in den Unterricht einlud, um den Schülern so französische Konversation zu ermöglichen.

 

Unterricht1

Bonjour père Nicolas, guten Tag Herr Pfarrer Nicolas: Hedwig Gramling und Werner Fluhr freuen sich auf den französischen Gast…

Gast

…ebenso wie die Schüler, die nun viel mehr über das ostafrikanische Burundi wissen.

 

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