Das sind die Favoriten im Deutschabitur 2019…

„Vom Nutzen von Helden“ oder „Elektronik als Massenbetrug“

 

Das sind zwei von fünf möglichen Themen, mit denen sich die AbiturientInnen der beruflichen Gymnasien in Baden-Württemberg beim Deutsch-Abitur gestern (am Montag, den 08.04.2019) beschäftigen mussten.

Ungefähr ein Viertel der insgesamt 113 Waiblinger AbiturientInnen im Fach Deutsch schrieb einen Essay zur Frage nach Helden heute, ein zweites Viertel erörterte einen „Wutausbruch“ von Hans Magnus Enzensberger über die allgegenwärtige Digitalisierung heute. Aber auch die Freunde der schönen Literatur konnten auf ihre Rechnung kommen: Es standen Gedichte von Hermann Hesse und Nora Bossong, sowie eine Kurzgeschichte von Alissa Walser zur Auswahl.

Ausführlich vorbereitet wurden in der Kursstufe natürlich die sogenannten  Sternchenthemen. Das sind die 3 Pflichtlektüren Goethes „Faust“, E.T.A. Hoffmanns „Goldener Topf“ und „Der Steppenwolf“ von Hermann Hesse.

„Das Ganze ist ein Kampf gegen die innere Monotonie, gegen eine Starrheit des Erlebens und Wollens. Die beste Chance, den Kampf zu gewinnen, liegt in der Selbsterkenntnis.“ Ausgehend von diesem Satz des Berliner Philosophen Peter Bieri nahmen 27 SchülerInnen der Waiblinger Beruflichen Gymnasien diesen Kampf mit den Pflichtlektüren auf.

Ende Juni werden alle 226 AbiturientInnen des Ernährungswissenschaftlichen Gymnasiums, des Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasiums, des Technischen Gymnasiums  und des Wirtschaftsgymnasiums in Waiblingen hoffentlich ihren „Kampf“ um das Abitur bestanden haben, ohne „Wutausbruch“, womöglich sogar mit einer Portion „Selbsterkenntnis“.

 

Text: Maria-Merian-Schule Waiblingen

 

 

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