Comenius-Besuch in Schweden: Rentierfleisch und Märchen

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Ein schwedisches Wintermärchen

 

gruppenbild umea 2011   
Gruppenbild im Schnee: Waiblinger und schwedische Schüler genossen ihren Comenius-Austausch.   

 

 

Vom 24. Februar bis 3. März 2011 trafen sich 28 Schülerinnen und Schüler aus vier Ländern mit ihren schwedischen Partnern in Umea, einer Stadt ca. 800 km nördlich von Stockholm. Die belgischen, deutschen, französischen, schwedischen und ungarischen Schüler und Schülerinnen hatten seit November 2010 im Rahmen eines Comenius-Projektes je ein typisches Märchen aus ihrem Land zusammengefasst und die Zusammenfassung auf Englisch übersetzt. So bereiteten die Schüler der Klasse 11/1 im Deutschunterricht das Märchen „Die drei Männlein im Walde“ von den Brüdern Grimm auf und verfassten im Global-Studies-Unterricht eine englische Übersetzung. Anhand dieser Materialien mussten die Partnerschulen die Märchen der anderen Länder verfilmen. Über die Internetplattform eTwinning konnten die Verfilmungen der Partnerschulen bereits im Vorfeld des Besuchs bestaunt werden. Das Treffen in Umea bildete dann den Abschluss dieses Projektteils an dem acht Schülerinnen und Schüler der Klasse 11/1 sowie die Deutschlehrerin Frau Kaufmann und die Global Studies Lehrerin Frau Weber teilnahmen.

 

maerchenvorspiel umea   
Interkulturelle Verständigung über Märchen – das funktioniert und ist unterhaltsam.  

 

 

Nach einem Kennenlernspiel besuchten die Schüler den Unterricht in der schwedischen Schule sowie die Stadt Umea. Auch die sportlichen Aktivitäten kamen nicht zu kurz. Da die Stadt noch tief verschneit war und die Temperaturen zwischen -10 und 0 Grad lagen, stand Ski fahren auf dem Programm. Aber auch Beachvolleyball und Bowling in der Halle machten großen Spaß. Der schauspielerische Höhepunkt war die Live-Präsentation des Märchen eines Landes. Kulinarisch wurde bestens für alle gesorgt. Zu Beginn des Besuchs gab es ein internationales Buffet mit Spezialitäten aus allen Partnerländern. So befanden sich z.B. neben Maultaschen und Saitenwürstchen aus Deutschland, leckere Salamisorten und Pasteten aus Ungarn und Pralinen aus Belgien. Die gastgebenden Schweden verabschiedeten die Partner am letzten Abend mit einem schwedischen Buffet mit Krabben, Lachs, Rentierfleisch und Zimtschnecken. Alle waren von der Gastfreundlichkeit der schwedischen Schule sowie der Gastfamilien total beeindruckt.

Insgesamt war es also definitiv ein märchenhafter Aufenthalt bei dem sich viele neue Freundschaften bildeten und sozusagen Europa wirklich gelebt wurde.

Nun freuen sich alle auf den nächsten Teil des Comenius-Projekts, der sich mit nationalen Helden befasst und im Mai 2011 mit einem Besuch in der Waiblinger Partnerstadt Baja endet.

 

schwedische zeitung berichtet ueber schueleraustausch   
Über den Comenius-Austausch wurde  in Umea groß berichtet – auch über die Gäste aus „Tyskland“.  

 

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