Besuch im LiMo


Besuch im Literaturmuseum der Moderne

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Klare Linien, moderne Architektur, klassische Literatur: Den Schülern hat das LiMo in Marbach gefallen.

Am Freitag, 13.07.2012 verlegte die Deutschlehrerin Birgit Kaufmann den Unterricht der 12/1 ins „Literaturmuseum der Moderne“ in Marbach. In einer einstündigen Führung durch die Dauerausstellung erfuhren die Schülerinnen und Schüler einiges über erhaltenswerte literarische Dokumente und das Ordnungsprinzip der Ausstellung.

Besonders beachtenswert ist zu Beginn der Rundgangs Der „Landsberger Poesieautomat“ von Hans Magnus Enzensberger, der als Dauerleihgabe der Würth-Stiftung dem Museum überlassen worden ist. Auf Knopfdruck generiert der Automat ein Gedicht, das nach einem bestimmten Muster aufgebaut ist. Die von Enzensberger entwickelte Software enthält ca. 300 Wörter der deutschen Sprache, die in unzähligen Möglichkeiten kombiniert werden, lediglich die Syntax ist vorgegeben. Er wollte damit auf provozierende Art beweisen, dass der moderne Dichter durch einen Automaten ersetzt werden kann.

Auch die Vorrichtung zum „Buchstabenangeln“ im nächsten Raum fand das Interesse der Klasse.

Die Vitrinen der Dauerausstellung sind nach Jahreszahlen und Art der Exponate angeordnet. Findet man in der Ersten Reihe Manuskripte und Typoskripte, befinden sich in der zweiten Reihe fertige Bücher, die letzte Reihe enthält besondere Gegenstände von Autoren, wie zum Beispiel die Aktentasche von Erich Kästner, ein Kinderhemdchen der Familie Mann, Medikamentendosen oder ein Schachspiel berühmter Autoren.

Das wertvollste Ausstellungsstück ist das Manuskript von Kafkas „Der Proceß“, der Ankauf in den 90er Jahren kostete den deutschen Staat 3,8 Millionen DM.

 

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