Berufsberatung einmal anders: Ehemalige berichten


Berufsberatung einmal anders: Ehemalige berichten

 

 

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Zehn ehemalige Schüler des Waiblinger Wirtschaftsgymnasiums kamen, um Schülern der Oberstufe von ihren Erfahrungen im Studium und in der Ausbildung zu erzählen.   

 

 

Tipps für die richtige Berufs- und Studienwahl gibt es von der Arbeitsagentur, in dicken Ratgebern, Studienführern und durch Potenzialtests. Unsere Schule geht noch einen weiteren Weg: Hier berichten ehemalige Absolventen des Wirtschaftsgymnasiums den Schülern, die sich in der Oberstufe gerade in diesem wichtigen Entscheidungsprozess für die Zukunft befinden. „Besonders authentisch, direkt und schülernah sind doch Erfahrungen, die Schüler von ehemaligen Schülern der gleichen Schule bekommen“, sagt Deutschlehrer Daniel Hagmann, der zusammen mit seiner ehemaligen Schülerin Janina Stilz die Veranstaltung für die WG-Klassen12/4 und 13/4 organisierte.

Bei der Auswahl der Gäste wurde deshalb auf ein breites Spektrum geachtet: Studenten von der Universität, der Pädagogischen Hochschule, der Fachhochschule, der Dualen Hochschule und aus Ausbildungen waren vor Ort; ebenso aus vielfältigen Fächern, zum Beispiel BWL, Informatik, Lehramt, Tourismusmanagement, Finanzassistenten der Kreissparkasse und sogar ein ehemaliger WG-Absolvent, der die Offizierslaufbahn bei der Bundeswehr eingeschlagen hat, kam extra aus Dresden angereist. Auch von einem Auslandsjahr in Madagaskar wurde berichtet.

 

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Interessierte Blicke und Fragen der Oberstufenschüler aus den Klassen 12/4 und 13/4 richteten sich nach vorne zu den ehemaligen WG-Absolventen, die viel zu erzählen hatten.   

 

 

Inhaltlich wollten die Schüler alles rund um das Studentenleben wissen, über Aufnahmeverfahren und neuen Anforderungen, wie es sich in Wohngemeinschaften lebt, wie das Studium finanziert wird. Vor allem zeigte sich: Alles ist möglich. So freut sich Sascha Thuro über die Vorzüge des Hotels Mama („Das spart Geld!“), während Alexander Schessler lieber selbst „kocht, was ich will“. Alex Filippidis desillusionierte drastisch beim Lernverhalten: „Das bulimische Lernen – heute alles reinpauken, morgen wieder rauslassen – funktioniert im Studium nicht mehr.“ Und bei Soldat Ulrich Freude war nicht auszumachen, wofür er mehr Erstaunen erntete: für das Aufstehen morgens um halb fünf während des Wehrdienstes oder für seine Verpflichtung auf 13 Jahre, innerhalb derer er ein Wirtschaftsstudium an der Münchner Bundeswehr-Uni absolviert.

Dass die etwas andere Berufsberatung bei den aktiven Schülern gut ankam, war nicht nur an der Stille während der Veranstaltung zu hören, sondern auch bei den Ehemaligen daran abzulesen, dass mit zehn Teilnehmern mehr als geplant da waren. 

 

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