Bart ab für 260 Euro: Ganz oben ohne war „Tabu“

Bart ab für 260 Euro: Ganz oben ohne war „Tabu“

 

bart ab im foyer   
Spectaculum maximum: Die Bart-ab-Aktion von Ulrich Knoll wollten sich die schaulustigen Schüler im Foyer unserer Schule nicht entgehen lassen. Spenden wollten leider nicht so viele.  

 

Es kommt selten vor, dass Schüler einen Lehrer mit Rasierseife, Rasierklinge und Schere „bearbeiten“ dürfen: Unser Lehrer Ulrich Knoll ließ es sich aber gerne gefallen, dass ihn Schüler rasieren, denn es ist für einen guten Zweck. Die Klasse, die pro Kopf gerechnet am meisten zusammenbekommt, darf ihn rasieren – und die ganze Schule schaut im Foyer zu. Nun steht der Erlös fest: 258,35 Euro kamen insgesamt zusammen. Mit sechs Euro pro Kopf sammelte die Wirtschaftsschulklasse 1/2 von Klassenlehrerin Anja Straub am meisten Geld und durfte die Rasur übernehmen. Der Betrag geht direkt an das südafrikanische Schulzentrum „Hantam Trust“, das auch Kindern armer Eltern den Schulbesuch ermöglicht.
 

 

bart ab mit schere   

Schnipp schnapp, Bart ab: Viel Skrupel hatten die Schülerinnen nicht, die ihrem Lehrer Ulrich Knoll den Bart stutzten. 

 

 

Je mehr die Schüler bereit waren, für die „Bart ab“-Aktion ihres Lehrers zu spenden, desto mehr durften sie ihm den Bart stutzen. Für 500 Euro hätte er den imposanten Zwirbel- und Kinnbart sogar ganz geopfert. Doch so viel kam bei der vierten Auflage dieses Spektakels nicht zusammen – wenngleich sich dieses Mal besonders viele die witzige Aktion angucken wollten. „Die Schüler haben sich um den Spaß einer Oberlippenbartrasur“ gebracht, resümiert Knoll. So musste er „nur“ seinen Kinnbart rasieren lassen und sein Zwirbelbart wurde links und rechts jeweils um zwei Zentimeter gestutzt. Den Rest hatte der einfallsreiche Schwabe mit einem dicken „Tabu“-Schild überklebt – geschenkt soll´s schließlich auch nichts geben. 

 

 

  knoll vor rasur 

Unerschrocken gibt Lehrer Ulrich Knoll Schülern die Schere in die Hand, die seinen Bart stutzen werden. Aber Finger weg von der „Tabu“-Zone, für die nicht gespendet wurde. 


 

 

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