In Belgien geht die Comenius-Reise zu Ende


In Belgien geht die Comenius-Reise zu Ende

comenius belgien debatte

Hier rauchen die Köpfe des Teams von Lucie Remus, um die Debattenbeiträge vorzubereiten. Den Debattenbeitrag präsentierte dann Yasemin Karamik.
 

Nach zwei Jahren intensiver Zusammenarbeit zwischen der Türr István Gazdasági Szakközépiskola, Ungarn, dem St. Bernarduscollege, Belgien, dem Lycée Jean Hinglo, La Réunion (France), dem Umea Internationella Gymnasium, Schweden und der Kaufmännischen Schule in Waiblingen wurde beim abschließenden Besuch in Belgien Abschied gefeiert.

Die Woche in Oudenaarde, im flandrischen Teil Belgiens, war gespickt mit einem abwechslungsreichen Programm in dem trotz intensiver Arbeit auch die Unterhaltung nicht zu kurz kam. Entsprechend dem  Motto unseres Comeniusprojekts „Equilibrium – wir bauen eine Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ begaben sich die Teilnehmer auf eine Reise in die Vergangenheit.  Die Schüler aus den 5 Ländern spielten die Schlacht von Oudenaarde von 1708 in einem sportlichen Wettkampf nach. Heute wie damals gewann Österreich, nur bestand das österreichische Team heute aus Schülern aus 5 Ländern unter der Führung des schwedischen „Königs“ Svante. Auch der Besuch eines englischen und eines deutschen Soldatenfriedhofs aus dem 1. Weltkrieg führte die Schüler zurück in die europäische Geschichte. Die Gegenwart Europas erlebten die Schüler bei Besuchen in den Städten Gent, Brügge und vor allem bei der Besichtigung des Parlamentariums, dem neuen Besucherzentrum des Europäischen Parlaments in Brüssel. In den Debatten, für die die Schüler im Rahmen des Global Studies Unterrichts recherchiert hatten, wurde über europäische Werte der Gegenwart und der Zukunft debattiert. Besteht in Europa schon Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, sollte in den Schulen mehr Freiheit herrschen, sollten wir immer frische Lebensmittel zubereiten, sollte soziales Engagement belohnt werden und schließlich wollen wir die Vereinigten Staaten von Europa, darüber wurde auf Englisch engagiert debattiert.

comenius abschluss mit dirndl
A bisserl Klischee durft´s dann doch sein: Dirndl und Lederhose gehören einfach zu Deutschland dazu. 

Wie unterschiedlich die Kulturen in den 5 beteiligten Ländern ist, konnte man bei verschiedenen Tanz- und Gesangeseinlagen beim Abschlussessen in der Schule sehen. Dass Europa dennoch eine gemeinsame Zukunft hat, war an der guten Stimmung während der Woche und an dem tränenreichen Abschied bei der Abreise deutlich zu spüren. So bleiben neben dem Eindruck über die zwei Jahre, die das Comeniusprojekt gedauert hat, viel gearbeitet zu haben vor allem auch Freundschaften und Verabredungen für weitere Treffen in den Ferien, sowohl zwischen Schülern als auch zwischen Lehrerkollegen.

comeniusbesuch in gent
Besuch in Gent vor der imposanten Kulisse von Schloss Gravensteen („Castle of the Counts“).

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