Sicherheitskurs vom Profi kommt bei Mädels an, Jungs zeigen sich ignorant

Zeigt wie man sich effektiv wehrt – und zur Not mal zuschlägt: Kriminalhauptkommissar a.D. Klaus Bosch beim Pratzentraining mit einer Schülerin.  

 

Samstagnacht, die S-Bahn ist leer – bis auf das Mädchen hinten in der Ecke. Plötzlich kommt ein Rudel junger Typen rein… Wird es zu einer brenzligen Situation kommen? Könnte ich diese vermeiden? Wie kann ich mich wehren? Was ist, wenn ich Opfer geworden bin? – Kriminalhauptkommissar a.D. Klaus Bosch weiß Antworten auf diese Fragen.

 

Sind künftig gut gewappnet für brenzlige Situationen: Unsere Teilnehmerinnen des Sicherheitskurses von Herrn Bosch (Mitte, hinten). 

 

Der Präventionstrainer und Fachlehrer für Selbstverteidigung zeigte 22 Teilnehmerinnen aus unseren 13er-Klassen in einem Sicherheitskurs, wie sie mit solchen Situationen umgehen könnten. Sehr anschaulich und eindringlich, gespickt mit vielen Erfahrungen aus seiner langjährigen Zeit beim Landeskriminalamt, erläuterte Bosch, wie sich brenzlige Situationen und Gewalt vermeiden lassen, wie Gefahrenpotenziale erkannt werden können, wie man Gefahren begegnen kann und wie man sich – wenn es nicht mehr anders geht – verteidigen kann. Dazu hat er „Pratzen“ mitgebracht, die im Kampfsport zum Üben eingesetzt werden, um tatsächlich einmal lostreten zu können, ohne dass dem anderen in der Übungssituation etwas passiert. In der Sporthalle instruierte er unsere Schülerinnen hier in einfachen Techniken, um sich effektiv wehren zu können.

 

Begonnen hatte der Sicherheitskurs mit einem Theorieteil, zu dem viele Tipps und Erfahrungen des erfahrenen Polizisten gehörten.

 

Initiiert hat den Kurs erneut Abteilungsleiterin Birgit Bürk. In diesem Jahr sollte erstmals eine Veranstaltung für Jungs zum Thema „Zivilcourage“ angeboten werden. Doch das Interesse war zu gering für eine Durchführung. „Jungs glauben häufig, dass sie das nicht nötig hätten“, sagt Bosch, „dabei erfahren gerade Männer auch als Opfer viel Gewalt“.

 

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