Die EU spielerisch verstehen

   

Komplizierte Materie spielerisch aufbereitet: „Legislativity“ forderte unsere Zwölftklässler, um die europäische Gesetzgebung besser zu verstehen.

 

 

EU-Kommission, Europäischer Rat oder doch der Rat der Europäischen Union? Wer macht nochmal was? Was auf nationaler Ebene schon nicht leicht zu verstehen ist, gerät auf europäischer Ebene noch komplexer. Da scheint es wie ein Widerspruch, diese komplizierte Materie europäischer Politik ausgerechnet in Form eines Spiels vermitteln zu wollen. Aber Geschichtslehrerin Alexandra Ruf hat es versucht und ein Team vom Europa-Zentrum Stuttgart eingeladen.

Die Klassen 12/1 und 12/2 durften sich in „Legislativity – Das Spiel zur EU-Gesetzgebung“ versuchen. Das Europa-Zentrum Baden-Württemberg kam mit seinen Spielkoffern und unsere Schüler staunten nicht schlecht, dass das richtig Spaß machen konnte. Es wurde gelacht und gegrübelt und tatsächlich etwas erreicht: Es sollte nämlich versucht werden, ein Gesetzesvorhaben als Gesetz „durchzubringen“. Schöner Nebeneffekt und eigentliches Lernziel: Die Zwölftklässler haben verstanden, wie europäische Gesetze im Zusammenspiel verschiedener Institutionen gemacht werden.

 

So sieht die Spielfläche von „Legislativity“ aus.

 

Vom Europa-Zentrum kamen Milena Rapp und Direktor Florian Setzen an unsere Schule, um das Spiel zu erklären. Florian Setzen erläuterte für das bessere Verständnis das ordentliche Gesetzgebungsverfahren der EU. Danach zogen sich die acht Schülergruppen In Klassenzimmer zurück und spielten „Legislativity“. Zum Abschluss gab es eine Auswertungs- und Fragerunde. Geschichtslehrerin Alexandra Ruf: „Das war ein gelungener Vormittag, bei dem die Schüler viel gelernt haben.“

 

 

 

 

 

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